Am frühen morgen verschmähe ich den Gratis-Kaffee im schrecklichen Motel und fahre ich zu Dunkin Donuts und genieße dort ein tolles Frühstück.
Zu Beginn der Fahrt zu den Keys führt die Straße einige Meilen durch die Everglades. Hier sind Krokodile in freier Wildbahn anzutreffen. Passend hierzu stehen am Straßenrand auch Verkehrsschilder mit dem Warnhinweis „Crocodile Crossing next Miles“. Ein wenig unsicher bin ich mir schon ob ich weiterfahren soll, was soll ich nur tun wenn hier ein Stau kommt? Wird schon nicht passieren, denke ich mir und fahre weiter.
Die Keys strecken sich über 100 Meilen vom Festland entfernt in den Golf von Mexiko und sind durch scheinbaar unendlich lange Brücken miteinander verbunden. Die längste Brücke ist stolze 7 Meilen lang. Links und rechts ist nur das Meer. Ein tolles Gefühl hier fahren zu können und nicht nass zu werden!
Key West empfängt mich mit Sonnenschein und freundlichen Menschen! Bei der Unterkunft habe ich heute Glück, das Blue Marlin Motel im Zentrum von Key West ist sauber und das Personal überaus freundlich.
Am späten Nachmittag laufe die berühmte Duval Street entlang. Hier finden sich trotz touristischem Trubel noch schöne Plätze. Unter anderm auch bevorzugte Aufenthaltsorte von Ernest Hemingway.
Der Sonnenuntergang am südlichsten Punkt meiner Reise durch die USA ist fantastisch und ich bin ein wenig traurig dass meine Weltreise bald zu Ende sein wird. Mein Abenteuer ist jedoch noch nicht ganz zu Ende, auf dem Rückweg nach Jacksonville, FL (für die Verschiffung des Motorrads) werde ich noch einige Zwischenstopps machen. Auf dem Plan stehen die Everglades mit den niedlichen Krokodilen und das Kennedy Space Center!
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