Mein Gastgeber muss auch am Wochenende arbeiten und daher mache ich mich alleine auf die Stadt. Mit dem lokalen Zug schafft man die 34 Meilen in knapp einer Stunde. Dafür ist der Bahnhof dann mitten in Downtown und kann dann zu Fuß die Stadt erobern.
Morgens hat alles nach einem sonnigen Tag ausgesehen, doch hier in der Stadt regnet es leicht und der Wind in den Straßenschluchten ist sehr kalt. Mein Pullli ist nicht dick genug und so flüchte ich nach einigen Straßen in ein Cafe. Als es zu regnen aufhört traue ich mich nach draußen, doch die Kälte ist nicht verschwunden. Trotzdem beginne ich mit dem Sightseeing.
Mit der weltberühmten Cable Car fahre ich über den Russian Hill zur anderen Seite der Stadt. Von dort aus kann man die offiziell steilste Straße der Stadt hinauflaufen. Die quer zur Straße parkenden Autos neigen sich stark zur Seite. Sicher ist es nicht leicht hier zu parken wenn man erst am steilen Hang nach einem Parkplatz suchen muss und dann noch quer dazu in die Parklücke treffen muss! Am oberen Ende ist die Straße nur für den nach unten führenden Verkehr geöffnet. Blumen säumen die Serpentinen dieser erstaunlich steilen Strecke.
Zu Fuß laufe ich wieder nach unten an die Market Street, der lebhaften Hauptachse von San Francisco.
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