Eigentlich wollte ich den Zoll hier in den USA ohne Customs Broker erledigen. Vor ein paar Tagen war ich ja bereits bei Officer Harroll beim lokalen Zoll im Hafen. Damals hatte ich auch den Eindruck dass die Einfuhr keinerlei Probleme machen wird.
Transfes hat mir jedoch mitgeteilt dass man den Container nicht am Dock entladen darf. Ich war bisher immer der Meinung dass dort der Container geöffnet werden kann und die Motorräder einfach heraus gefahren werden können. In Vladivostok ging das ja auch so, wir haben ebenerdig die Motorräder hineinfahren können.
Transfes hat mir die nötige Vorgehensweise so erklärt: Man benötigt einen LKW, der den Container nach der Inspektion durch den Zoll in ein warehouse bringt. Dort können dann die Motorräder entladen werden. Doch damit ist die Sache noch nicht erledigt. Nun muss der Container erneut von einem LKW wieder zu einer Sammelstelle gebracht werden.
All das soll ich nun selber organisieren, oder diese Angelegenheiten vom Customs Broker erledigen lassen. Nachdem ich weder ein Transportunternehmen noch ein warehouse kenne, entschließe ich mich für die Beauftragung des Customs Broker. Natürlich traue ich mir die Organisation der nötigen Schritte generell zu, jedoch spüre ich förmlich Probleme im Zusammenspiel mit Transfes. Und das zieht sicher noch weiter steigende Kosten nach sich. Kosten die sicher teurer sein werden, als das Honorar des Customs Broker.
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