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Startseite Weltreise 2009 Etappe 2 USA Yellowstone Nationalpark

Yellowstone Nationalpark

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Die Fahrt führt am Columbia River entlang vom Staat Washington nach Oregon. Der Staudamm John D ist beeindruckend. Nach einigen hundert Meilen mache ich Boise Pause für diesen Tag. Abends stöbere ich im Internet und entdecke, dass zufälligerweise am bevorstehenden Wochenende (also morgen) der Eintritt in den Nationalpark gratis ist! Morgens reserviere ich per Telefon einen Platz auf dem Madison Campground, denn an Wochenenden ist Yellowstone immer stark besucht. Da ich nur einen Sommer-Schlafsack dabei habe, schaue ich vor der Weiterfahrt lieber mal ein REI vorbei. Der Verkäufer erzählt mir etwas von Temperaturen um 0 Grad Celsius in der Nacht. Ohne lange zu Überlegen kaufe ich mir einen Schlafsack.
Es sind noch gute 400 Meilen als ich von REI aufbreche und ich komme bis tief in die Nacht. Bei einer Polizeistreife frage ich ob man im Auto schlafen kann, doch dier Officer verneint. Dies ist nur außerhalb des Stadtbezirks gestattet. Also fahre ich weiter, denn der Platz auf dem Campground ist ja reserviert und per Kreditkarte bezahlt. Müde komme ich gegen 22 Uhr endlich an. Bei der Rezeption werde ich vor Bären gewarnt und dass es wahrscheinlich Nachts Temperaturen unter 0 Grad haben wird, denn der Campground liegt über 2000m ü.N.N.
Diese Informationen bestärken, dass ich die kommende Nacht im Auto verbringen werde. Die Nacht ist unglaublich kalt, trotz dickem Schlafsack friere ich ziemlich. Das ist auch der Grund dass ich mich am kommenden Morgen schon gegen 6:30 Uhr zitternd auf den Weg mache.
Der Vorteil ist, dass der Park um diese Zeit noch recht leer ist. Nur ein paar andere Verrückte sind um diese Zeit schon unterwegs.

Heiße Quellen am frühen Morgen im Yellowstone NationalparkDie kalten Temperaturen bewirken allerdings, dass sich die heißen Quellen noch mehr als sonst in Nebel hüllen. An manchen berühmten Quellen ist daher leider nur Nebel zu sehen. Die Postkarten-Motive bleiben im Nebel verhüllt.
Das warme Frühstück schmeckt wegen der kalten Nacht besonders gut.
Ich folge den Wegen in der zentralen Runde des Parks gegen den Uhrzeigersinn und sehe Bison in nächster Nähe und die tollen Lower Falls.

Nach dieser schönen Rundfahrt im Yellowstone nehme ich den nördlichen Ausgang und fahre im Staat Montana wieder ein Stück in Richtung Westen. In zwei Tagen muss ich den Mietwagen wieder in Seattle zurück geben. Die Adresse des Rocker Inn scheint nicht zu stimmen, denn ich werde auf einen Feldweg ins Land geschickt. Auf der Beschreibung des Motels steht "Easy Highway Access". Das kommt mir komisch vor und ich fragen einen Anwohner. Meine Vermutung ist richtig, die Adresse auf der Beschreibung stimmt nicht. Das Motel ist direkt neben dem Highway. Also wieder 4 Meilen den nassen Feldweg zurück. Die Mietwagenfirma wird sich freuen...
Nach 512 Meilen Richtung Westen bin ich in Yakima angelangt, kurz vor Mount St. Helens und dem Mount Rainier. Diese Nacht werde ich hoffentlich nicht von den vielen Meilen auf dem Highway träumen...

 

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