Weitere 70 km Schotter gibt es am kommenden Tag. Gepaart mit schlechten Asphalt-Restbeständen ist die Tagesetappe mit rund 200 km wieder kurz. Das langsame Vorankommen wird durch viele hübsche Dörfer entschädigt. Hier gibt es immer einiges zu entdecken. Ziegen und Kühe am Straßenrand, eine Gänsefamilie und so einige kuriose Fahrzeuge und Gegenstände längst vergangenen Zeiten. Hier scheint die Zeit stillgestanden zu sein und ich entdecke Maschinen die bei uns in Europa seit Jahrzehnten ausrangiert sind. Hier leisten die alten Mähdrescher und Zugfahrzeuge noch gute Arbeit in den rauhen Gegebenheiten.
Auf einem längeren Schotterstück treffen wir 3 Radfahrer mit leichten Mountainbikes aus der Schweiz. Wir halten an und kommen ins Gespräch. Die Sportler sind sehr nett und daher fällt der Abschied schwer. Gerne hätte ich einen gemeinsamen Abend mit den drei verbracht. Das Projekt der Schweizer Radler findet sich auch im Internet: http://www.zurich-shanghai2010.ch
Abends campieren wir in der Trasse einer Gasleitung. Bis zur späten Dämmerung sind wir uns unsicher ob ein Kontrollfahrzeug diese Trasse kontrolliert, doch wir haben Glück und können ungestört unsere Zelte aufstellen.
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