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Startseite Weltreise 2009 Etappe 1 Russland Unterkunft frisch renoviert

Unterkunft frisch renoviert

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Ein weitererer Tag zieht ins Land. Oder ziehe ich ins Land und die Tage vergehen? Wie auch immer, der Wochentag ist sowieso schon lange nicht mehr in meinem Bewusstsein. Ich reise, und da ist der Wochentag meist zweitrangig. Zwischen der letzten Unterkunft, dem kultigen Trucker-Treff und meinem nächsten Ziel, der Stadt Ufa muss ich jedoch noch eine Nacht stoppen. Direkt an der M7 bei der Abzweigung zum Örtchen Mamadisch liegt ein Motel/Hotel, dass gerade frisch renoviert wird. Manche Sachen im Eingangsbereich sind noch gar nicht ausgepackt. Manche Waschbecken werden gerade noch angeschlossen und eine Küchentheke installiert.

Das Personal ist unglaublich freundlich, das gilt für das Zeigen des Zimmers vorab aber auch alle anderen Formalitäten. So kann man sich wohl fühlen!

Auf dem Parkplatz unterhalte ich mich trotz sprachlicher Schwierigkeiten sehr gut mit dem Sicherheitsbeauftragen und dem HausmeisterBeim Entpacken des Motorrads bekomme ich Hilfe vom Sicherheitsbeauftragten und vom Hausmeister. Selbstlos wird mir eine Stadtführtung durch Mamadisch angeboten. Da kann ich nicht Nein sagen. Nur kurz duschen und dann kann es losgehen.

An der Rezeption soll ich sogar einen Brief zum Abschied schreiben. Irgendwie komisch, einen Abschiedsbrief zu schreiben, wenn man gerade erst an der Unterkunft angekommen ist....

Jetzt ist aber erst mal die Stadtführung angesagt! Im Lada geht es nun in Richtung Mamadisch. Am Ufer des Flusses machen wir ein Foto. Der Chef des Hausmeisters gesellt sich zu uns. Er spricht einige Worte Deutsch und fährt mit mir erklärend durch die Stadt. Nach der Stadtführung fahren wir zusammen zum angrenzenden Cafe. Dort ist im Hinterzimmer, also nicht im normalen Gastraum, bereits liebevoll gedeckt.

In privater Runde mit dem Hausverwalter und dem HausmeisterDas Essen schmeckt hervorragend. Und traditionsgemäß spendiert der Gastgeber eine Flasche Schnaps – in meinem Fall wählt der Gastgeber Konjak.

Nur zu dumm, dass ich der Einzige bin, der als Reisender heute eingeladen ist. Im Klartext: Ich muss die kleine Flasche Konjak alleine trinken, denn alle anderen am Tisch sind Moslems – und da ist der Alkohol bekannlicherweise nicht so erlaubt. Gut Glück, dass es nur ein Mini-Fläschchen mit ein paar Stamperl Inhalt ist!

 

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