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Moskau - Der Kreml

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Ein Besuch des Kreml in Moskau ist Pflicht wenn man schon mal in Moskau ist! Außer am Donnerstag kann man an jedem Tag der Woche den Kreml bestaunen. Natürlich gibt es touristische Führungen, doch ich entscheide mich dazu den Kreml auf eigene Faust zu entdecken... Nach dem Kauf eines Tickets (ich habe mich für die architekturische Variante entschieden) muss man eine genaue Kontrolle passieren. Wie am Flugplatz wird man durchleuchtet und muss seine Taschen öffnen. Sobald diese kleine Hürde gemeistert ist, gelangt man über eine Brücke (Trinity Bridge) durch den gleichnamigen Turm in den Kreml.

Die Zaren Kanone mit ihren riesigen KugelnAuf der linken Seite ist das Arsenal und rechts der staatliche Palast. Am Ivan Platz steht die Zaren Kanone aus dem Jahre 1586. Die Kanone hat mit Ihren 5,34 m Länge wahrlich riesige Ausmaße! Das Gewicht von 40 Tonnen kann man diesem riesigen Ding ansehen und die monströsten Kugeln lassen ahnen dass diese Konstruktion nicht wirklich funktionieren konnte. Repräsentativ ist die Kanone jedoch allemal.

Die Zaren Glocke im Kreml von Moskau wiegt stolze 200 Tonnen!Meine Runde durch den Kreml geht im Uhrzeigersinn um die Kathedralen herum, die ich mir bis zum Ende aufhebe. Ein paar Schritte später stehe ich bereits vor der Zaren Glocke, die wie die Kanone einfach riesig ist - 6,14 m hoch –  6,6 m Durchmesser und ein Gewicht von 200 Tonnen. Die Glocke wurde 1733-35 angefertigt. Damals ist beim Guß ein Stück herausgebrochen. Also ist auch die Glocke niemals zum Einsatz gekommen. Doch der Anblick ist sensationell!

Goldene Dächer und tiefblauer Himmel bieten einen fantastischen EindruckWeiter rechts ums Eck stehe ich vor einigen Kathedralen. Wie die St. Basilius Kathedrale sind auch diese Kathedralen sehr gepflegt. Kein Wunder, sie stehen ja auch im Kreml der Hauptstadt Moskau... Es lohnt sich die Kathedralen von innen anzusehen, Fotos darf man jedoch keine machen.

Nachdem ich nun einige Stunden im Kreml verbracht habe gehe ich nochmals zum roten Platz und nach einem Mittagessen sehe ich mir die St. Basilius Kathedrale von innen an. Auch sehr sehenswert! Die vielen kleinen Türme sind im inneren auch eigens gestaltet.

Nach so vielen Sehenswürdigkeiten mache ich eine kleine Pause und dann sehe ich mir die berühmt schönen Stationen der Metro von Moskau an. Es gibt Highlights, jedoch kann man in jeder Station im Bereich des Stadt-Zentrums exklusive Details erkennen, die man aus heimischen U-Bahnen nicht gewohnt ist. Also unbedingt ansehen. Ach ja – ich hatte niemals ein unsichers Gefühl in der Metro, habe aber meine Kamera nur zum Fotografieren aus der Tasche genommen. Man soll sein Glück ja nicht herausfordern.

Noch eine kleine Anmerkung zur Sicherheit. Um Gepäck einzusparen, habe ich auf meiner Reise keine zweite Jacke dabei. Daher bin ich also immer mit der Motorrad-Jacke unterwegs, auch wenn ich mal eine Stadtbesichtigung auf dem Programm habe. Der Vorteil ist hierbei, dass Textile Motorradjacken meist viele Taschen haben. Meiner Meinung nach werden dadurch potenzielle Diebe vermutlich verwirrt und eher abgeschreckt, denn in welcher der vielen Taschen steckt denn das ersehnte Geld? - Bisher hatte ich mit meiner Jacke immer Glück und das bleibt hoffentlich weiter so...

 

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