Nachdem die ganze Papierarbeit erledigt und der Container nun auf dem Weg in die USA ist, geht es an die weitere Planung der Reise.
Japan ist in der Nähe, jedoch ist die Fähre nach Korea um einiges günstiger. Ausserdem ist es besser wenn David und ich am gleichen Grenzübergang aus Russland ausreisen. Wir haben nur ein Original der Zollpapiere für meinen Container bekommen, daher könnte es an der Grenze eventuell Probleme geben. Das Ticket für die Dong Chung Ferry von Sarubino nach Sokcho in Korea kostet 186 USD in der Kategorie A (wie ein Schlafsaal, jedoch mit eigenen Betten).
Am letzten Abend in Vladivostok gehen wir zusammen mit Sinus, seiner Frau und einem Biker aus Moldawien zum Abendessen. Wir wählen das gleiche Restaurant in dem wir auch mit den Bikern von Sibirsky Extreme waren. Der Abschied fällt schwer, doch mir müssen noch unsere Sachen in unserer Unterkunft packen. Übrigens, das Mix-Mix-Hostel (http://www.mixmix-hostels.com) ist ein wahrer Geheimtipp in Vladivostok!
Die Fähre nach Korea startet heute nicht in Vladivostok, sondern in Sarubino. Für 350 Rubel werden wir zusammen mit anderen Passagieren in einem Kleinbus nach Sarubino gebracht. Rund drei Stunden Fahrt sind es dort hin und wir geniessen die schöne Landschaft in dieser Gegend. Die Ausreise ist leichter als erwartet. Keinerlei Komplikationen, dass wir unsere Motorräder auf anderem Weg in die USA senden interessiert keinen beim Zoll. Wir weisen mehrmals darauf hin, doch wir bekommen immer ein OK vom Zoll. Mal sehen ob das auch bei der Ankunft in den USA so bleibt...
Im einfachen und kleinen Hafen wartet schon die Fähre. Wir verstauen unsere Taschen im Schlafsaal und sehen uns das Boot an. Beim Abendessen lernen wir einen netten älteren Mann kennen. Es ist ein ehemaliger koreanischer Offizier der schon in Pension ist. Zum Abendessen werden wir von Ihm eingeladen! Dabei lernen wir so Einiges über die koreanische Kost.
Das Meer ist ruhig und die Fahrt wird vom Vollmond begleitet.






